Stille Ecke im Grünen
Nachdem ein schwerer Sturm den alten Marillenbaum entwurzelt und das Trampolin der Kinder nicht mehr gebraucht wurde, bot sich die Gelegenheit, einen Teil des Gartens neu zu gestalten. Das Ziel der Gartensanierung war es, die entstandene Freifläche in ein naturnahes, ästhetisch ansprechendes und zugleich ökologisch wertvolles Gartenareal zu verwandeln. Der neu gestaltete Bereich sollte nicht nur eine Bereicherung für das Auge sein, sondern auch Lebensraum für Insekten und Kleintiere bieten und einen ruhigen Rückzugsort im Grünen schaffen. Entstanden ist ein harmonisches Gartenkonzept, das Natürlichkeit, Struktur und Aufenthaltsqualität miteinander verbindet.





Von der Idee bis zur Umsetzung
Bei der Planung stand die Schaffung eines lebendigen, blütenreichen Gartenbereichs mit hoher ökologischer Vielfalt im Mittelpunkt. Durch die Verwendung von Stauden, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen, sollte über die gesamte Gartensaison hinweg ein abwechslungsreiches Farbspiel entstehen. Gleichzeitig sollten die Pflanzen Nahrung und Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und andere Nützlinge bieten. Ergänzt wurde dieses Konzept durch die Anlage eines kleinen Biotops, welches die Biodiversität zusätzlich fördert und ein naturnahes Mikroklima unterstützt. Gleichzeitig war es ein wichtiges Anliegen, eine ruhige, schattige Ecke zu gestalten, die zum Verweilen und Entspannen einlädt.



Das Herzstück der Neugestaltung ist ein großzügig angelegtes Staudenbeet mit einer vielfältigen, bunten Bepflanzung. Ein geschwungener Weg aus Granitwürfelsteinen führt durch den Garten und leitet die Besucher gezielt zu einer ruhigen Sitzecke. Diese befindet sich unter einem ausladenden Seidenbaum, dessen luftige Krone angenehmen Schatten spendet und eine besondere Atmosphäre schafft.
Zur klaren Strukturierung des gesamten Gartens wurden alle Beete mit Granitwürfelsteinen eingefasst. Als weiteres Gestaltungselement wurde eine freistehende Natursteinmauer errichtet, die funktionale und gestalterische Aufgaben vereint. In die Mauer sind ein Wasserhahn für die praktische Gartenbewässerung sowie eine kleine Sitzfläche integriert, die zusätzliche Aufenthaltsqualität bietet.
Der übrige Garten wurde nur punktuell überarbeitet, um den gewachsenen Charakter zu erhalten. Ein besonderer Akzent wurde im Poolbereich gesetzt. Zwei mediterrane Zypressen sorgen hier für eine südliche Note und verleihen dem Garten einen Hauch von Urlaubsflair.






Naturstein, Wasser und Blütenvielfalt
Bei der Materialauswahl wurde großer Wert auf Langlebigkeit, Natürlichkeit und eine harmonische Einbindung in die Gartenumgebung gelegt. Granitwürfelsteine wurden sowohl für Wege als auch für Beeteinfassungen verwendet und sorgen für ein einheitliches, hochwertiges Erscheinungsbild. Die freistehende Mauer wurde aus Naturstein errichtet. Durch seine robuste Struktur und natürliche Farbgebung fügt er sich optimal in das Gesamtkonzept ein. Die Kombination aus Naturmaterialien und standortgerechter Bepflanzung unterstreicht den nachhaltigen und zeitlosen Charakter der Gartengestaltung.

